Design und Umsetzung einer hybriden Produkt- und Dienstleistungsstrategie

  • Ausgangssituation: Mittelständisches Unternehmen >100 Mio € Umsatz im Bereich Fahrzeugausrüstung. Internationale Vertriebsstruktur mit Kernländern. Kaum Differenzierungsmöglichkeiten durch USPs im klassischen Produktbereich (Metallbau).
  • Aufgabenstellung: Entwicklung einer neuen Strategie mit dem Zeithorizont 2025, die durch einen stärkeren Dienstleistungs- und Solutionsaspekt, sowie durch eine Digitalisierungskomponente, einen stärkeren und dauerhafteren Wettbewerbsvorteil zum Beispiel durch Schaffung von Systemrelevanz erzeugt.
  • Vorgehen: Durchführung interner Expertenworkshops; gezielter externer Impuls zur Erweiterung des internen Kompetenzspektrums und „Kreativraums“; Simulation von Marktszenarios gesamt und für Kernländer; Integration der Ergebnisse aus externen Experteninterviews sowohl aus dem Kundenkreis als auch darüberhinaus; gemeinsame Konsolidierung der Ergebnisse; Durchführung einer Ergebniskonferenz; Fokusworkshops mit der Geschäftsführung zur Strategiefinalisierung.
  • Resultat: eine neue, auf strategisches Wachstum ausgerichtete Unternehmensstrategie. Angepasste Unternehmensvision mit neuem Claim als Leitmotto für die Mitarbeiter und das Marketing. Durch konsequente Steuerung und Förderung der Teamarbeit und dem Verbleib der Verantwortung bei internen Teamleitern merkbare Organisationsentwicklung im Bereich Selbstverantwortung und Zusammenarbeit

Einführung einer Plattform für Data-Driven-Services

  • Ausgangssituation: Hoher Marktbedarf nach Flotten-Management-Lösungen. Sehr heterogene interne wie externe Lösungslandschaft. Intern häufig lokal entwickelt und auf einfachen IT-Plattformen wie Microsoft-Office basierend. Zentrale Lösung als kleinster gemeinsamer Nenner für kaum einen Markt vollständig geeignet.
  • Aufgabenstellung: Aufbau eines strukturierten, datenbasierten Dienstleistungsportfolios mit klaren Umsatzerwartungen. Homogenisierung der IT-Landschaft, idealerweise auf vorhandenen ERP-Systemen etc. . Bereitstellung einer globalen, webbasierten Lösung für internationale Großkunden – insbesondere für deren Kernmärkte.
  • Vorgehen: Aufnahme der vorhandenen Strukturen und Lösungen und Konsolidierung zu einem gemeinsamen Anforderungspaket. Aufbau einer agilen Projektstruktur, insbesondere mit Product-Owner und SCRUM-Master. Sukzessive Entwicklung und Launch einzelner Dienstleistungspakete. Vorstellung auf Messen und gezielte Integration von Kundenfeedbacks in agiler Form in den Entwicklungsprozess
  • Resultat: Abgestuftes, modulares und datenbasiertes Dienstleistungsportfolio. Hohe Marktakzeptanz und Benchmark im Markt. Erzielung relevant hoher Direkt-Umsätze sowie Folgeumsätze beim Kern-Portfolio. Gewinn des deutschen Service-Management-Preises.

Effizienzsteigerung und Umgestaltung der Dispositionsprozesse als Change-Management-Projekt

  • Ausgangssituation: Klassische Disposition der Serviceaufträge telefonisch durch Innendienstpersonal. Optimierung erfolgt rein manuell durch Plantafeln etc.. Völlig unterschiedliches bzw. unklares Verständnis der Rolle eines Disponenten. Niedrige Ratio von Außendiensttechnikern zu Disponenten. Starke Einhaltung der statischen Gebietsgrenzen.
  • Aufgabenstellung: Einführung standardisierter Dispositionsprozesse. Einführung eines IT-Lösung zur möglichst automatisierten Tourenoptimierung und Reduktion der Reaktionszeiten
  • Vorgehen: Bildung internationaler Projekt-Teams zum Design der Muster-Prozesse. Screening der Anbieterlandschaft von Dispositionstools und Auswahl auf Basis eines Soll-Profils. Software-Einführung über Pilotprojekt. Starke Nach-Justage des Projekts im Sinne einer echten Change-Management-Herausforderung. Aufbau eines parallelen Change-Projekts. Erstellung eines Change-Tool-Baukastens für die Einführung in den operativen Einheiten. Permanenter, eher agiler Roll-Out in Länder-Wellen.
  • Resultat: Semi-automatisierte Dispositionsprozesse. Klares Rollenverständnis zwischen Disponenten und Service-Techniker. Erhöhung der Ratio von Disponent und Techniker. Reduktion der Fahrzeiten und Effizienzsteigerung durch variablen Umgang mit den Gebietsgrenzen.